Das Kreuzfahrtschiff «Balmoral» der englischen Reederei Fred Olsen beendete am 27. September mit seinem Anlauf in Warnemünde die Kreuzfahrtsaison im Seebad. Das 218 Meter lange Schiff kommt von Dover und hat rund 1100 Passagiere an Bord. Am Abend nimmt die «Balmoral» Kurs auf die finnische Hauptstadt Helsinki.
Seit April nahmen damit 116 Mal Urlauberschiffe mit insgesamt 171 500 Passagieren an Bord Kurs auf die Warnowmündung. Während der Saison legten 31 verschiedene Schiffe von 20 internationalen Kreuzfahrtreedereien am Passagierkai an. Von den Tagesgästen unternahmen rund ein Drittel geführte Ausflüge nach Berlin und ein Viertel nach Rostock und Umgebung. Rund 42 Prozent erkundeten Warnemünde und Rostock auf eigene Faust.
Das 218 Meter lange Schiff kommt von Dover und hat rund 1100 Passagiere an Bord. Gegen 23 Uhr nimmt die Anfang des Jahres in Hamburg umgebaute "Balmoral" Kurs auf die finnische Hauptstadt Helsinki.
"In keinem anderen deutschen Hafen gab es in dieser Saison mit 171.500 Passagieren eine größere Anzahl von Urlaubern an Bord der Schiffe und mit 31 verschiedenen Schiffen von 20 internationalen Kreuzfahrtreedereien eine größere Vielfalt", resümiert Ulrich Bauermeister, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock.
116 Mal nahmen die Urlauberschiffe mit 171.500 Passagieren an Bord Kurs auf die Warnowmündung.
Von den 130.000 Tagesgästen unternahmen rund ein Drittel (43.300) mit Reiseagenturen einen Landausflug nach Berlin und ein Viertel (32.500) Ausflüge nach Rostock und Umgebung. 54.200 Passagiere (42 Prozent) erkundeten Warnemünde und Rostock auf eigene Faust.
"2009 erwarten wir bei den Anlauf- und Passagierzahlen ähnlich gute Ergebnisse wie in diesem Jahr", blickt Ulrich Bauermeister voraus.
Die Mecklenburgische Seenplatte bietet mehr als wunderschöne Natur und den Müritz Nationalpark. Der MZ-Club-Torgelow hat in sechsmonatiger Bauzeit ein
einzigartiges Motorrad mit Beiwagen geschaffen, das selbstverständlich fahrtüchtig ist. Materialien sind Eichenholz aus den Seeblänken, Wildschweinfell und Rindshorn. Einzigartig und einmalig ist
das Modell in Originalgröße, das das Erstlingswerk der Holzbastler ist. Weitere Modelle folgten, unter anderem ein Trike – alle ausschließlich mit Naturmaterialien aus der Mecklenburger
Seenplatte gebaut.
Unter dem Motto „Haus der 1000 Seen“ präsentiert das Müritzeum in Waren (Müritz) viele Aquarien und eine
Erlebnisausstellung zur Müritz-Region. Wesentlicher Teil der Ausstellung ist der Müritz Nationalpark und die gesamte Waldregion der Mecklenburgischen
Seenplatte. Deshalb ergänzt das Holzmotorrad so wunderbar das Müritzeum: das erlebbar machen, was die Natur zu bieten hat. Als Welcome-Center der Region will das Müritzeum die Natur und Kultur
miteinander verbinden sowie die Besucher informieren und neugierig machen. Das ehrenamtliche Engagement des Vereins MZ-Club-Torgelow ist dafür ein sehr gutes Beispiel.
Das Müritzeum in Waren (Müritz) zeigt das größte Süßwasseraquarium Deutschlands und eine spannende, interaktive
Ausstellung zur Mecklenburger Seenplatte. Als Welcome-Center der Müritz-Region informiert es vor allem Touristen über die Schönheiten und Besonderheiten der
Mecklenburgischen Seenplatte.
Die Ostsee entstand am Ende der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, vor etwa 12.000 Jahren. Die Bildung des heutigen Brackwassermeeres ging dabei über mehrere Etappen vonstatten. Die Küstengestaltung erfolgte durch ein Zusammenspiel von Landhebung und Meeresspiegelanstieg. Vor 12.000 Jahren war der nordeuropäische Kontinent von riesigen Gletschermassen bedeckt, die sich teilweise bis über Nordostdeutschland ausdehnten.
Infolge des damaligen Klimaumschwunges tauten die Eismassen in Richtung Skandinavien zurück. Als sich der Eisrand nach Abschmelzen der Inlandeismassen auf der Höhe der heutigen Åland-Inseln, nordöstlich von Stockholm, befand, bildete sich in seinem Vorland der Baltische Eisstausee (vor 12.000 bis 10.200 Jahren). Die nächste Etappe wird als Yoldiameer, vor etwa 10.200 bis 8900 Jahren, bezeichnet. Das Yoldiameer entstand durch starken Wasserspiegelanstieg, der schließlich eine Verbindung zum Weltmeer in der Nähe der mittelschwedischen Seenplatte schuf. Nun erfolgte ein Süßwasserausstrom und ein Salzwassereinstrom.
Die Gletscher tauten zurück, der Druck auf die skandinavische Landmasse nahm ab, so dass sie sich zu heben begann.Mit der Zeit hob sich das skandinavische Festland in stärkerem Maße, als der Meerwasserspiegel anstieg. So wurde die Seeverbindung wieder blockiert und es entstand der Ancylussee vor etwa 8900 bis 7000 Jahren. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die Litorina-Transgression vor 9000 bis 2000 Jahren. Diesmal öffnete sich der Zugang in der Nähe der Darßer Schwelle vor der deutschen Küste. Die Festlandbrücke zwischen Südschweden und Dänemark wurde überflutet und der Osten Dänemarks teilte sich in die heutigen Inseln auf. Die Gletscher waren nun fast vollständig verschwunden.
Das Festland von Skandinavien hob sich weiter, so dass sich die Küstenlinie nachhaltig veränderte. Der südliche Bereich der Ostsee senkte sich, und das vorrückende Meer überflutete die jungglaziale Landschaft und formte sie dabei um. Als Ergebnis findet man drei Küstenformen im südlichen Bereich wieder: Fördenküste (Beispiel: Kieler Förde), Buchtenküste (Beispiel: Lübecker Bucht) und die Bodden- bzw. Boddenausgleichsküste (Beispiel: Halbinsel Fischland-Darß-Zingst) z. T. mit der Bildung von Haffen (Beispiel: Stettiner Haff).
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